Sozialstation Höchst im Odenwald e.V.

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PFLEGE BEDEUTET MENSCHLICHKEIT

Ob körperliche oder geistige Beeinträchtigung – pflegerische Betreuung wird dann notwendig, wenn die Selbstversorgung im täglichen Leben nicht mehr gewährleistet ist. Ziel der Pflege ist es immer, die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit jedes Einzelnen so lange wie möglich zu erhalten, ohne dabei mehr Hilfe zu leisten als nötig. Dabei gilt es, Hand anzulegen, ohne Herz und Gefühl auszublenden.

Abhängig von Krankheitsbild und -verlauf können die Grenzen zwischen Pflege und medizinischer Betreuung fließend sein. Jedoch kommt es bei der Pflege viel mehr auf psychologisches Einfühlungsvermögen, kommunikatives Verständnis und menschliches Miteinander an.
Damit ist Pflege immer auch ein Beziehungsprozess. Denn erst die Fähigkeit, sich in die individuelle Erlebnis- und Bedürfnislage einer hilfsbedürftigen Person hineinzuversetzen, macht gut gemeinte auch zu sinnvoller Pflege.

Ob Altersdemenz oder Querschnittslähmung, geistige Behinderung oder körperliche Beeinträchtigung – die Frage, welche Form der Pflege notwendig und angemessen ist, kann immer nur mit Blick auf den Einzelfall getroffen werden.

Was ist Behandlungspflege?

Die medizinische Behandlungspflege umfasst alle Tätigkeiten, die auf ärztliche Verordnung hin von Pflegekräften aus der Gesundheits- und Altenpflege durchgeführt werden. Darunter fallen Tätigkeiten wie die Wundversorgung, der Verbandswechsel, die Medikamentengabe, die Dekubitusbehandlung oder die Blutdruck- und Blutzuckermessung.

Wann ist eine Behandlungspflege notwendig? Im Krankenhaus wird jeder Patient rund um die Uhr medizinisch betreut. Aber auch zu Hause  brauchen Menschen oft eine medizinische Versorgung. Ebenso wie ein Arzt Medikamente „verschreiben“ kann, kann er auch eine medizinische Behandlungspflege bei einem Patienten verordnen.